Von wegen in der Digitalisierung wäre alles schlecht und so. Zwar leben wir in einem historisch einzigartigen Überfluss an Musik und kulturellen Produkten. Und die meisten Musikerinnen und Musiker denken gar nicht mehr daran überhaupt noch ausreichend Einnahmen zu generieren, sondern freuen sich schon darüber, wenn es überhaupt mal 100 Personen gibt, die bereit sind ihr Musikstück ein mal auf Soundcloud anzuklicken. Aufmerksamkeit zu bekommen ist heute vielleicht schwerer, als Einnahmen zu generieren.
Wenn eben kaum jemand mehr bereit ist (oder überhaupt die persönlichen Ressourcen dafür hat) die verfügbare Musik zu konsumieren, dann sucht man sich eben eine neue dankbare Zielgruppe. Danke Digitalisierung, danke Internet. Und bitte nur so guten Jazz wie im Video, nicht dass die Milch am Ende aus Konsumverweigerung heraus sauer wird.